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Press Commentary

17./18.07.10 Freie Presse

Festival Mitte Europa

„Die Dresdner Kapellsolisten sind eines der vorzüglichen Kammerensembles, nicht nur in Deutschland, sie können sich überhaupt auf die oberste Stufe stellen.“

„…Noch augenfälliger und vor allem musikalisch eindringlicher (als zuvor) wirkte diese Ensemble-Eintracht bei der Aufführung des Violinkonzerts g-Moll aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Die Konzertmeisterin der Kapellsolisten Susanne Branny und das Orchester zauberten eine Sommerstimmung hervor, dass förmlich die Atmosphäre knisterte vor Spannung… Helmut Branny und das Orchester mit seiner Solistin suggerierten das Innere des Werks, nicht den äußeren Lack dieser Klangbilder. Das war erstaunlich zu hören, eine Entdeckung auch für den Zuhörer…In Mozarts Sinfonie A-Dur KV 201 webte sich ein wundervoller Horn- und Oboenklang ein, dann brach der Beifall los, der in Füßetrampel überging.“

22.06.10 Harburger Anzeigen und Nachrichten

„Die Dresdner Kapellsolisten begeisterten mit ihrem barocken Programm vom ersten bis zum letzten Ton. Die Musiker spielten unter ihrem Dirigenten Helmut Branny mit Leidenschaft und Seele und bewiesen mit Nachdruck, dass eine möglicherweise authentische Aufführung auch auf modernen Instrumenten geht.

20.03.10 Berliner Zeitung

„Trotz eines sparsam besetzten Streicherapparats vermögen sie dank engagierten, exzellenten Zusammenspiels und hervorragender Intonation… eine reife, eigentlich größer zu besetzende Symphonie wie Joseph Haydns  La poule“ mit einem runden, satten Klang auszustatten.“

30.12.09 Kölnische Rundschau

„Vivaldis Winter…wurde von den klirrend kalten Dissonanzen des Anfangs bis zu den warmherzigen Erzählungen der Konzertmeisterin Susanne Branny hinreißend emotional geformt- da hätte man gerne mehr gehört… Prachtvoll setzten Harald Heim und Klaus Gayer ihre Jagdhörner in einem F-Dur-Konzert von Telemann in Szene…. Kaum zu glauben, aber Mozarts allbekannte „Kleine Nachtmusik“ erklingt selten live. Die Streicher der Kapellsolisten musizierten das Werk mit Elan und seidig-sehnigem Ton- eine wahre Freude…

Helmut Branny leitete sein Orchester mit Feuer und Liebe zum Detail; der zweiten Zugabe - Bachs „Air“ entlockte er feinste dynamische Schattierungen.“

21.12.09 WAZ/NRZ (Essen)

mit Alison Balsom

„…Hochkarätige Musizierpartner waren ihr die Dresdner Kapellsolisten, die unter der Leitung von Helmut Branny stilgerecht im Stehen spielten und sich als Traditionsbewahrer zeigten: nicht draufgängerisch, aber belebt und mit der legendären Dresdner Streicherkultur. Leichtfüßig und klar gaben sie Corelli, ausbalanciert zwischen programmatischer Eisesstarre und leidenschaftlicher Erhitzung Vivaldis Winter aus den „Vier Jahreszeiten“ (solistisch hervorragend die Konzertmeisterin). J.S.Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 1 schließlich bezog auch die Bläser als Continuogruppe ein und damit ein orchestral gerundetes Klangbild. Riesenapplaus und Standing Ovations am Ende uns als Dankeschön gab es noch ein hauchzart ausgekostetes Bach-Air.“

17.12.09 Braunschweiger Zeitung

Braunschweiger Meisterkonzert

„Branny überzog das oft gehörte Werk (Mozart Divertimento KV 136) mit frischem Glanz und behänder Grazie. Da federt und vibriert es in den flotten Ecksätzen, die Melodien sprühen voller Musizierlust und keckem Übermut. Im Andante klingt es lieblich auf, voller Süße und Wehmut.“

16.12.09 Offenbach Post

„Da wird Klang deklamatorisch beim Wort genommen und elegant artikukliert, wie das Helmut Branny … gestisch vorgibt: kantabel, ausdrucksstark, rhytmisch lebendig…

…Schließlich ein barocker Gipfel, das Brandenburgische Konzert Nr. 1 F-Dur mit Oboen, Hörnern und Violino piccolo an der Solistenfront…bei kunstvoll verzahnten Soli und Tutti wiesen die Dresdner darin schwungvoll nach, wie viel Tanzmusik in Bach steckt.“

14.12.09 Landshuter Zeitung

„ Mit Alison Balsom und den Dresdner Kapellsolisten stand nicht ein Weltstar und sein begleitendes Orchester auf der Bühne, sondern zwei ebenbürtige Partner…“

11.12.09 Neue – Bregenz

„…so präsentieren sich die Dresdner Kapellsolisten unter ihrem pointiert und plastisch zeichnenden Dirigenten Helmut Branny… als ein Ensemble von großer Geschlossenheit und Flexibilität. Der warme, weiche Klang der Dresdner vereint die Fülle „moderner„ Instrumente mit dem Wissen um sprechende Musizierweise und Phrasierung.“

10.12.09 ovb-online Rosenheim

mit Alison Balsom

„Sieger in der Gunst des Publikums wurden an diesem Abend die Damen und Herren aus Dresden…. Sie boten … ein  bemerkenswert schlankes, sauberes Zusammenspiel, viel Piano-Kultur, eine herausragende Konzertmeisterin (Susanne Branny) sowie das kammermusikalische Selbstbewusstsein eines Ensembles, zu dessen Stil es gehört, im Stehen zu spielen.“

29.05.09 Dresdner Neueste Nachrichten

Dresdner Musikfestspiele – Antonio Lotti: „ Teofane“
„Helmut Branny am Pult der Dresdner Kapellsolisten kostete Nuancen der Partitur zupackend und mit großem musikantischem Gespür aus, seine hervorragend aufgelegten Musiker spielten trotz moderner Instrumente in bester barocker Klangmanier.“
„Der frenetische Jubel am Schluß war…mehr als berechtigt.“

18.05.09 CD-Empfehlung MDR Figaro

„Ein schöner Beitrag aus Dresden zum Haydn-Jahr“
„In ihrem 15. Jahr laufen die Dresdner Kapellsolisten zu neuer Hochform auf. So muß Haydn klingen, allen Protestrufen notorischer Puristen zum Trotz! Haydn, dieser mitunter nicht leicht zu spielende Großmeister verliert hier in keinem Moment die Spannung. Helmut Branny und seine famosen Solisten geben ihm auch noch jenes Quentchen an Heiterkeit mit, die das Zuhören zur wahren Freude macht. Unangestrengt, leicht und ohne musikalische Dünkel – und spieltechnisch unanfechtbar.“

28.05.09 CD-Tipp für Klassik-Zeit in hr2-kultur

„Die Musiker spielen zwar auf modernen Instrumenten, berücksichtigen aber durchaus die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis mit dem erklärten Ziel einer lebendigen Klangrede. Und dass dieses Ziel erreicht wurde, kann man den Dresdnern ohne weiteres bescheinigen. Das Ensemble agiert absolut stilsicher, die musikalischen Gedanken werden plausibel und spieltechnisch perfekt auf den Punkt gebracht…..Knapp 70 Minuten Hörvergnügen pur.“

04.05.09 Dresdner Neueste Nachrichten

Frauenkirche
„…kontrastreich und stilsicher musizierte Werke….Die Zugabe…war eine Schlusssteigerung, die an perlender Virtuosität (Susanne Branny, Solovioline) und euphorischem Ausdruck nicht zu überbieten war.“

31.05.09 Waldeckische Landeszeitung

„Das Spiel der Streicher wurde zu purem Hörgenuß mit einer Interpretation in höchster musikalischer und technischer Vollendung – Mozart in allerschönster Form.“
„Stets übertrug Helmut Branny am Pult mit leichter Hand und bestimmten Gesten seine Intuitionen aufs spielfreudig und harmonisch musizierende Ensemble.“

18.02.09 Süddeutsche Zeitung

„Die g-Moll-Symphonie von Johann Christian Bach….erwies sich als dramatisch raues Stück von fast zornigem Charakter. Die Musiker verwirklichten das in den Ecksätzen mit energischer Attacke, doch ohne Forcierung, im langsamen Andante als bezwingende Klage.“

18.02.09 Münchner Merkur

„Die Dresdner Kapellsolisten führten hier keinen glattgebügelten Bach vor, sondern trugen mit kraftvollem Zugriff ihren Teil zum Gelingen des Abends bei.“

28.10.08 Borkener Zeitung

Vivaldi: Vier Jahreszeiten
„…dass dieses Werk es immer noch schafft, das Publikum zu faszinieren. Dieser Verdienst lag …allein bei Susanne Branny, die mit ihrer Energie und ihrem Temperament viel Spannung in das Spiel des Ensembles brachte. Sämtliche  Facetten der von Vivaldi heraufbeschwörten  Naturgewalten reizte sie bis an die Grenzen aus.“

22.09.08 Allgäuer Zeitung

Eröffnungskonzert Schloss Neuschwanstein
„…erlebte das Publikum …höchste Musizierlust der Dresdner Kapellsolisten. Der sprühende Einfallsreichtum…riss die Zuhörer in ihren Bann. Für den perfekten Feinschliff sorgte zudem das umsichtige und fordernde Dirigat des Leiters Helmut Branny.“

21.04.08 Dresdner Neueste Nachrichten

„Hinzu kam der längst manifestierte Ruf des Ensembles unter Helmut Branny. Dessen Sensibilität offenbarte sich sogleich wieder in den ersten Takten der Haydn-Sinfonie….
Ein von Branny klug gesteuertes „Dreinfahren“ lässt immer wieder aufhorchen.“…“traten alle positiven Eigenschaften  der Kapellsolisten zutage: Exaktheit, musikalischer Schwung, Reichtum an gestalterischen Akzenten und andere mehr.“

15.01.08 NRZ Neue Ruhrzeitung Essen

Karneval der Tiere
„…hinreißend schön gespielt von den stehend spielenden Dresdner Kapellsolisten unter der Leitung von Helmut Branny . Kristallin klar, farbdifferenziert und genussvoll karikierend zogen sie durch die Partitur.

16.01.08 FAZ Rhein- Main Zeitung

„…die famosen, unter Helmut Brannys Leitung musizierenden Dresdner Kapellsolisten überzeugten durch Frische, Transparenz und delikate Soli…“

14.01.08 Mittelbayrische Zeitung

„…bieten …glänzende Performance mit zahlreichen feinen solistischen Leistungen“… Vibrierend vor Energie stürzen sie sich in Johann Christian Bachs g.Moll-Sinfonie op.6/6 und machen beredt Werbung für den weit unterschätzten Komponisten , der in diesem Werk mit manch überraschender Pointe seinen Beitrag zum musikalischen „Sturm und Drang „ leistet.“

12.01.08 Aachener Zeitung

„….ein Musterbeispiel an aktueller Haydn-Interpretation geboten: Da wurde mit reduziertem, genau kalkuliertem Vibrato gespielt, vorbildlich und lebendig artikuliert, es wurden scharfe dynamische Kontraste gesetzt und einige atemberaubend schöne Klangwirkungen erzielt.“…“die in dieser vitalen und absolut perfekten Interpretation geradezu spannend wirkte.“

02.01.08 Kölner Stadtanzeiger

„ Helmut Branny ging als Entdecker ans Werk.Bei Bach legte er kantable Mittel-und Unterstimmen frei , in den Tanzsätzen kam Bachs ausgebuffte Rhytmik präzis ins Spiel. Noch mehr frappierten Vivaldis Konzerte, die sonst oft als weichgespülte Edelunterhaltung missbraucht werden.Jetzt ließen die Natur-und Stimmungsbilder neu aufhorchen, die lähmende Hitze im „Sommer“ , das kalt knirschende Eis im „Winter“. Blitz und Donner erschreckten über Lautstärkekontraste und teils aberwitzige Tempi. Aber vor allem artikulierten Streicher und Bläser ungemein pointiert. Dabei herrschte vollkommenes Einverständnis zwischen dem Orchester und Konzertmeisterin Susanne Branny, die hier als virtuose Solistin brillierte.“

02.11.07 Dresdner Neueste Nachrichten

mit Jan Vogler
„Der Solist und Branny mit seinen Kapellsolisten erscheinen in der künstlerischen Korrespondenz absolut zusammengewachsen“…“ Helmut Branny  hat aber auch über Jahre hin ein Ensemble geformt, das höchsten Ansprüchen genügt.“

29.09.07 Dresdner Neueste Nachrichten

Vivaldi: Vier Jahreszeiten - Semperoper
„… Susanne Branny… mit entwaffnender Selbstverständlichkeit aufwartend. Als der Frühling einzog, ließen Artikulation, Akzentuierung und dynamische Feinarbeit aufhorchen – welch eine Lebendigkeit.“… Da waren  die rasenden Tutti zu verfolgen, die an Bildhaftigkeit  nichts zu wünschen übrig ließen. Manchmal wirkt Branny wie ein Magier,  seinen Kollegen ein Höchstmaß an Intensität abfordernd. Auch in der Behutsamkeit der verhaltenen Episoden lag Spannung, besonders dort, wo inniger Gesang kommentiert, gar attackiert wurde. Susanne Branny stand souverän  über den Dingen, verdient großen Respekt.“…..“ Wer konnte sich der Wirkung entziehen,… die das populäre Werk in neuem Glanz erscheinen ließ.“